ZWISCHEN DEN GIPFELN

27.04. – 29.04.2018

Eröffnung: Fr 27.04.2018, 11:00 Uhr

Ausstellung: Fr 27.04. – So 29.04. • – täglich – 11 – 18 Uhr

Warm up: Betoninsel Do 26.04. 20:00 Performance |Dance |Concerts

Vernissage PremArts: Fr 27.04., 19:00-23:00 Uhr, 23:00 Uhr

Vernissage|Bergfest: Zwitschermaschine Sa 28.04. 20:00 – 29.04. um 01.30 Uhr

Chill out |Gipfeltreffen: Cafe Tietz, Mercatorhöfe So 29.04., 19:00 Uhr

Zum Gallery Weekend 2018 erproben PremArts und Zwitschermaschine gemeinsam mit dem Kurator Spunk Seipel ein Ausstellungsformat als Quersumme von Galerierundgang und Feldforschung.

Wir bewegen uns auf einer Gipfelroute zwischen Schöneberg und Kreuzberg. Zwitschermaschine und Premarts, bilden als Ausstellungsräume jeweils Ausgangs- und Endpunkt. Auf dem Weg finden sich Gelegenheiten für Installationen, Performances, Vorträge, Konzerte, Lesungen, Brotzeiten und weitläufige Ertüchtigungen. Die Besucher werden sich auf diesem “Kurs” individuell mit einer entsprechenden Karte bewegen oder an geführten Ausflügen teilnehmen.

Zwischen den Gipfeln, liegt das Tal.

Tatsächlich ist Berlin auf einem Urstromtal errichtet worden. Auf einem sumpfigen Gelände, von dem es seinen (slawischen) Namen hat. Aber die Berge rechts und links des Tals machen ihrem Namen keine Ehre, sondern sorgen für den Spott derer, die aus bergigeren Gegenden kommen.

Die (nicht vorhandenen) Berge in Berlin sind Synonym für vieles, vor allem aber, je nach Epoche, für die unberührte, wilde Natur, für Rückzugsorte, Schutz und Erhabenheit. Für Panoramablicke und für Mythen. Für eine Orientierung im Blickfeld in der sich unendlich ausbreitenden Stadt. Vor allem stehen sie für eine Leerstelle, für etwas, das wir vermissen, obwohl es doch nie da war. Ein Phantomschmerz, der in den letzten zwanzig Jahren immer mehr Künstler beschäftigt hat. So werden zuweilen die niedrigen natürlichen und künstlichen Erhebungen der Stadt zu Projektionsorten für die unterschiedlichsten Phantasien der Berliner oder es wird von vollkommen neuen Bergen geträumt.

Wir wollen in einem Projekt diese Sehnsucht nach den nicht vorhandenen Bergen von Berlin untersuchen und haben Künstler aller Sparten eingeladen, sich an drei Galeriestandorten in Kreuzberg und Schöneberg und im öffentlichen Raum dazwischen mit einer Landschaft auseinanderzusetzen, die so nie existiert hat und so nie existieren wird. Ist diese Sehnsucht eine Hybris des Menschen nach dem technisch Machbaren oder ist sie der Ausdruck der Sehnsucht nach dem Ursprünglichen? Ist der Wunsch nach Bergen in Berlin nichts weiter als der Ausdruck der ewigen Unzufriedenheit der Berliner mit ihrer Stadt? Kann man Berge überhaupt neutral bewerten und erleben oder sind sie im europäischem Raum zu sehr mit politischen, touristischen oder ökologischen Komponenten verbunden?

Wir versammeln Arbeiten zu Bergen in Berlin aus der bildenden Kunst, Architektur, Film, Philosophie, Literatur, Musik, Performance und vielem mehr um damit eine Diskussionsgrundlage über unser Stadtbild und unsere Wünsche zu bilden. Aber natürlich wollen wir auch auf den Gipfeln schweben und uns über den Alltag mittels der Kunst hinwegträumen.

Das Ergebnis sind Arbeiten, die sich mit der Utopie von Bergen in Berlin oder mit den vorhandenen „Bergchen“ in Berlin beschäftigen, als Vergangenheitsverarbeitung, Zustandsbericht oder als Utopie.”

Spunk Seipel, Kurator

KREUZBERG BLÜHT

Anna Wüthrich

Ausstellung |Blumenbilder |Performance

Eröffnung: Freitag 04.05.2018 • 18 – 22 Uhr Performance

Ausstellung: 05.05. – 12.05. • 14 – 19 Uhr

Finissage: Samstag 13.05. • 16 – 19 Uhr …………….

„Meine Faszination für Blumen, wie sie leuchten in der Sonne und tanzen im Wind, habe ich auf Fotos festgehalten und daraus Bilder entstehen lassen“

 

Over the passed 50 years, ANNA WUETRICH SWITZERLAND has been presenting flowers and pictures of nature to many of her viewers. Nowa- days, her large flower pictures on canvas are used for interior design in a variety of different institutions, such as hospitals, public places, private homes, various Swiss galleries, establishments for the aged, restaurants and government offices. Businesses and private collectors have discovered the positive influence of flowers to enlighten one`s environment.

Anna catches flowers dancing in the wind and blomming brightly in the sunlight. Her aim is to unfold everyday a heart-warming experience whilst viewing her works of art.

Flowers have always played an important role in Anna`s life. She has mastered the art of creating wonderful artisic flower arrangements for many years before she started taking photographs. During her years of living and working in Norway, Germany and travelling to places all over the world, her knowledge and horizon for a cultural understanding arose and has accompanied her ever since. A constant interest in new and developing technology enspired her to use a digital camera and a computer. Supported by using these technical devices, she now design flowers to create harmony and peace. Her works of art enlighten the empty spaces with positive colour concepts and so unfold the atmospheric potenial when hung in a room .

The vernissages and finissages of each exhibition are always very entertaining and warmly visited by her current and frequent admirers. The list of her memorable activities is too long to recite but I would like to mention two of them:

– Her works of art with flowers became a spectacular of light when projected onto an outside wall of a gallery during the night, turning the darkness into brightness.

Another invigorating event was a joint creation of art involving local cultural celebrities and politicians. Their work of art, after being admired, was cut into pieces so that each parcipitant was able to receive a part as a souvenir.

You can catch a glimpse of Anna`s passed events on YOU TUBE.

It is a genuine honour for me to have been able to take a humble moment to write and to bring over to you in a few words the impressions about my mother, ANNA . I am one of her greatest admirers.

Anna`s son, Lorenz, Perth WA anna-wuethrich.ch

Anna Wüthrich lässt wie keine andere “die Blumen lachen in der Sonne und tanzen im Wind”. Als gelernte Meisterfloristin besitzt sie das Auge für die Schönheit der Blumen und als Künstlerin die Liebe und Geduld auf den faszinierenden Moment zu warten. Gekonnt entscheidet sie sich für trendige Materialien wie Acrylglas, hinter denen ihre Fotobilder zum Leuchten gelangen oder für Leinwände welche die natürliche Leichtigkeit der Blumen-Sujets noch unterstreichen.

In ihren Ausstellungen kommt ihre Phantasie gebührend zur Geltung. Die Schönheit der Natur, die sie in Licht und Farbe eingefangen hat, strahlt Wärme und Geborgenheit aus und lässt die Betrachter staunend und verzaubert zurück.

Anna Wüthrich’s Leidenschaft sind die Blumen. Momente ihrer Schönheit bildlich einzufangen und allen Interessierten zugänglich zu machen, hat sie sich zur künstlerischen Aufgabe gemacht. Diese erfüllt sie mit Herzblut und Freude.

 

www.anna-wuethrich.ch info@anna-wuethrich.ch

M A R S – Der Rückwärtswanderer / Zeichnungen |Malereien

M A R S – The backwards traveler / Drawings |Paintings

Sándor Barics

Vernissage: Mittwoch, 16.5., 19:00 Uhr

Ausstellung: 15.05. – 22.05.

Öffnungszeiten:

Di 15.05. 16:00 -21:00 Uhr

Mi 16.05. 16. – 22:00 Uhr – 19.00 Uhr Vernissage

 

15.5   Di       16. -21. Uhr
16.5   Mi      16. – 22  Uhr    19.00 Uhr Vernissage
17.5   Do      14 – 20 Uhr
18.5   Fri      14 – 20 Uhr
19.5   Sa      11 –  16 Uhr
20.5   So      14 – 18 Uhr
21.5   Mo     14. – 18 Uhr
22.5   Di       14 – 18 Uhr

BERÜHREN ERLAUBT

Der 1970 in Ungarn geborene Maler Sandor Barics schafft Kunstwerke von hohem visuellem und taktilem Reiz. In seinen jetzt gezeigten Arbeiten aus der Serie „Mars“ steht die Farbe „Rot“ im Mittelpunkt. Das ist die Farbe, die mit dem Nachbarplaneten Mars verbunden wird. Rot ist aber vor allem jene aufregende Farbe, die in mehrfacher Hinsicht als herausragendes Symbol gilt. Eben das ist es, was den Künstler seit vielen Jahren in besonderer Weise zu immer neuen Bildern inspirierte. Innerhalb seiner „Roten Phase“ entstanden mehr als 500 Arbeiten zwischen 1998 bis 2018 in unterschiedlichen Techniken und Formaten. Die Austellung zeigt hiervon eine kleine, erlesene Auswahl.

Es war aber nicht nur der rote Planet „Mars“, der in Sandor Barics immer wieder neue Bildideen auslöste, sondern die Symbolkraft der Farbe ganz grundsätzlich.

Voraussetzung dafür war natürlich ein intensives Studium, ein akribisches Durchdringen der Farbsymbolik und es musste die genaue Analyse spezifischen Verhaltens und Ausdrucks von der Farbe damit einher gehen, denn, so notierte der Künstler : „Die Farbe in einem Gemälde entspricht nicht bloß der Farbe der Pigmente, sondern auch dem flüssigen Bindemittel, genau so wie den Bedingungen ihrer Gestaltung auf der Fläche und der Verbindung mit den Eigenschaften des Bildträgers“.

Sandor Barics integriert häufig in seinen Gemälden die unterschiedlichsten Materialien, zum Beispiel solche, die auch als Verpackungsstoffe dienen können. Das sind Styroporchips, Schaumstoffe, Strukturfolien, Pappe oder Klebeband. Natürliche Stoffe, als da wären Sand, Asche oder Marmormehl, setzte er gleichfalls von Fall zu Fall ein. Sand aus seiner Heimatstadt in Ungarn brachte er einmal mit und verwendete diesen in einzelnen Werken. Weil er die Acrylfarbe in mehreren Schichten aufträgt, wodurch sie sich nicht nur überlagert, sondern auch vermengt und vermischt wird, entstehen reliefartige Oberflächen auf seinen Bildern. Die Oberfläche ist stets von besonderer Bedeutung, sinnliche, synästhetische Haut, auf der sich berühren und berührt werden treffen, als eigenwillige Schnittstelle zwischen dem physikalischen Objekt und seiner sinnlicher Erfahrung. Der Betrachter findet vielfältig weitere Scheingegensätze. Die Arbeiten knüpfen an bei Vertrautem und führen der Betrachter in überraschenden Wendungen zu unvertrauten Neuem.

Rot ist die Farbe des Blutes ( Leben ) und der Kraft, sie ist zudem, und dies landläufig verbreitet, die Farbe der Liebe, der Erotik, der Energie.

„ Ich reagiere „- so Sandor Barics „ gerne auf Dinge, so auch auf Rot. Das ist für mich die Farbe des Lebens. Es ist eine männliche Farbe und die Farbe der Aggressivität. Rot ist begrenzt und nicht für die Ewigkeit. Es ist der Gegenpol zum leidenschaftslosen, kühlen Blau, Farbe der Ewigkeit und er unbegrenzten Dimensionen. Ich denke diese Serie ist meine männliche Serie! Grün ist danach das weibliche Element“.

Die Mars-Serie basiert auf Aufnahmen aus der Vogelperspektive. Wir beobachten von oben, durch Satelliten, die uns ferne Welten sehr nahe bringen. Faszinierende Fotos, Dokumente der Neuzeit, die uns seit bereits der 60er Jahren von Sonden zur Erde übertragen werden. Gebirge und Täler tauchen mithin auch in den Bildern von Sandor Barics auf, dazu gewaltige Canyons, Flussläufe und eine raue Oberfläche. Seine Bilder stellen Landschaften dar, gemalt in der Perspektive der 21.Jahrhundert. Landschaften, die wir bisher nur mit unseren Augen berühren konnten.

Der Künstler artikulierte ganz klar: „Meine Bilder dürfen und sollen berührt werden!“

Eine Aufforderung an die Betrachter, Kunst endlich nicht nur zu sehen sondern auch zu ertasten und zu erfühlen.

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LOOKLINE LIVE – vol IV.

Ein Projekt von Kerl Fieser

L  O  O  K  L I N E  LIVE vol IV.

Ausstellung|Filme |Konzerte |Performance |Installationen

Eröffnung: Fr 25.05.2018, 19:00 Uhr

Ausstellung: Sa 26.05. – So – 27.05  – 12:00 -19:00 Uhr

Lookline live vol I  http://premarts.de/lookline-de/

Lookline live vol II  http://premarts.de/der-online-galerie-www-lookline-de/

Lookline live vol III  http://premarts.de/lookline-3/

Lookline Live ist eine Veranstaltung der Online Galerie Lookline
bei der die Arbeiten der auf der Webseite präsentierten Künstler live zu sehen  und zu hören sein werden. Die Schwerpunktthemen sind Kunst, Malerei und Musik, es wird aber auch Filmvorführungen und Lesungen geben, weiterhin werden auch Verkaufsstände und Kulinarisches das Programm ergänzen.
Die vierte Aktion von Lookline live beginnt ab 25.5.2018 in den Räumen der Galerie Premarts und am folgenden Wochenende in der Zwitschermaschine.
Die Galerie Lookline in Ihrer jetzigen Form besteht seit Anfang 2005 und ist eine Link-Sammlung aus dem Bekannten- und Freundeskreis
von k.e.r.l. – es ist ein subjektiver Blick auf die Vielfältigkeit der Berliner Kulturlandschaft.

Veranstaltungsorte:25.5 – 27.5. / Galerie Premarts – Oppelnerstr / Berlin Kreuzberg

01.6 – 03.6. / Zwitschermaschine – Potsdamerstr / Berlin Schöneberg