Toxic Paradise

Katrin Merle

Toxic Paradise  | Malerei/paintings

Eröffnung: 21. Juni 2019, 19 Uhr
Ausstellung: 22. -30. Juni 2019, jeweils 17 – 20 Uhr. Mo. + Di. geschlossen

Tropical II, 150 x 120 cm

Auf die beunruhigende Feststellung, dass der Mensch unbeirrt an der Zerstörung seiner Umwelt und Lebensgrundlagen arbeitet, folgte der tröstliche Gedanke, dass die Natur sich nach dem Verschwinden des Menschen (und unzähliger Pflanzen- und Tierarten) die Erde zurückerobert. Neues Leben wird sich entwickeln, eine neue Welt erblühen, in der der Mensch nicht mehr vorkommt.

Inspiriert von der üppigen Natur rund um Tschernobyl und von alten verlassenen Industrieanlagen, wo Pflanzen sich Bahn brechen durch Asphaltdecken, von Gebäuden und Schrott im Wald, welche sich die Natur Stück für Stück wieder einverleibt, erfindet Katrin Merle eine neue Welt, die nie nur harmonisch und lieblich erscheint. Hier eine Farbe zu grell, zu giftig, dort der Himmel bedrohlich dunkel und dazwischen Ruinen einer Beton-Moderne. Ein leichtes Unbehagen darf beim Betrachten mitschwingen.

Die kleinformatigen Arbeiten stellen eine Ergänzung zu den großen dar. Auch hier ist kein Mensch in den Bildern zu sehen, dafür aber Tiere oder Fragmente von Tieren. Hier liegt der Schwerpunkt auf dem Spiel mit Farbe und Material und dem Kontrast zwischen Zeichnung und Malerei. Collagenartig werden Schnipsel dünner Papiere eingearbeitet, manchmal auch fertige Zeichnungen zerrissen und in die Bilder geklebt. Neue Farbschichten, mal aquarellartig transparent, mal pastos, legen sich wieder oben drauf und verdecken teilweise das Motiv.

Die Umgebung der Tiere ist nicht als natürlicher Lebensraum zu erkennen, manchmal sind nicht mal die Tiere selber einer bestimmten Art zuzuordnen – alles bleibt vage.

Oberfläche, 80 x 60 cm  |  Delta, 100 x 800 cm

Pink peacock, 24 x 30 cm

Versteck, 24 x 30 cm

Mix and Match

PremArts ProjektRaum is please to present a new group show featuring –

Prema Strack, Inga Coleman, and Bernard Bolter

This exhibit is part of the First Thursdays Wrangelkiez in Kreuzberg.

Hausfreund: Grand Closing

May 28th, 2019 | 19:00 – 22:00

{englisch unter} Nachdem wir 183 Jahre Kunst und Underground Musik mit unserer Gemeinde geteilt haben, kommt es nun aufgrund von Berlins steigenden Mietpreisen und politischem Druck zur endgültigen Schließung des Hausfreund Clubs.

Möglicherweise bist du bereits 100Mal an unserem gemütlichen Plätzchen vorbei gelaufen, hast es jedoch niemals betreten. Dies ist deine letzte Möglichkeit!

Mit unserem letzten Atemzug werden wir unsere Türen ein letztes Mal für ein konzeptionelles Kunstevent am Abend des 28.5. für Euch öffnen. Wir möchten nicht nur das Leben dieses besonderen Ortes feiern, sondern auch die Lebendigkeit anderer Lieblingsorte unserer Stadt, die uns so viele schöne Erinnerungen geschenkt haben und ein ähnliches Schicksal erleidet haben.

Während des Abends möchten wir Leute daran erinnern, dass es sich lohnt neugierig zu sein, dem Schimmern eines Lichtes oder dem Klang von Musik zu folgen und die Türen zu öffnen, an der sie oft vorbeilaufen würden.
Eines Tages werden diese Türen möglicherweise unwiderruflich geschlossen sein… Wenn du heute durch eine dieser Türen läufst belebst du diesen Raum mit deiner Präsenz und hilfst es diesen hältst ihn damit am Leben.

Wir, die Gründer, Annemarie, Mikki und Jan sind verständlicherweise untröstlich über das nahende Ende Ihres traumhaften Ortes. Trotzdem hoffen wir dass ihr zahlreich erscheinen werdet, um einige Erinnerungen eurer bereits verschollenen Lieblingsorte mit uns zu teilen, aber auch neue mit uns zu schaffen.

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After 183 years of providing underground music and art in our community, Hausfreund Club will close due to rising rents and political pressure in our city.

You’ve probably walked by us a hundred times, but never walked in. So, here’s your chance.

With our final breath, we will open our doors one last time for a conceptual art event on the evening of 28.5. We will celebrate not only our life, but also the lives of other favorite places in the city that gave us so many memories, and have suffered a similar fate.

During this evening, we want to remind people to be curious, to follow the faint glow of light or music, and to open the doors they often pass by. One day, those doors might be closed for good. By walking through a door today, you bring your life into a space and help extend the life of that space.

The founders Annemarie, Mikki, and Jan are of course heartbroken to see our dream space finally at an end. But we hope you’ll come anyway to share some memories of your favorite long-gone places, and create a few new ones with us too.

First Thursday May

Bernard Bolter will exhibit a preview of his paintings in conjunction with the 17. OpenAirGallery 2019 | https://openairgallery.berlin

Thursday May 2nd 2019 from 19:00 – 21:00

The exhibition will consist of a selection of the artists work in Berlin for the last two years and will also include a new series of prints.

 

Birthday Jam Session Party

Birthday Jam Session Party by Musician Yael Gat !

Friday, 26.4.19

19:00 – 22:00 jam session

22:00 – open end party!


Dear friends,

I would like to invite you to a very special event: my 30th birthday celebration in Berlin!

I can’t describe how lucky I am to have you all in my life and having you being part of my birthday party would make me very happy!

The party will start with a nice jam session so please bring your instruments with you

If you have any suggestions for other kind of artistic performance please contact me and we will try to make it happen!

Talk with Caro Ophis Smart

(True North Health /London) Sound Healer & Dj

16.04.2019 |  19Uhr

Caro is a health practitioner, educator, musician, Doula and DJ .

A creative force beginning in the late 80s on the London D.I.Y. underground queer and music scene(s), Caro is a passionate advocate for the therapeutic use of sound as well as having a focus that is directed towards health and well-being for women and children, Caro was one of the Co-founders and guardians of the Women’s Autonomous Nuisance café (WANC), a London based DIY, vegan, community resource and place of edutainment and conscious raising, running in squatted and autonomous spaces around Hackney from 2000 to 2012. “The Wanc Caf”  is currently  being featured at the London exhibition “Queer Spaces: London, 1980s – Today” at the Whitechapel gallery.

In April 2016 she spent some time volunteering at the grassroots project Refugee Community Kitchen (RCK) in Calais and Dunkirk, and was profoundly affected by the heart breaking situations that people find themselves in. This catalyzed an urgency to find a way to reach out and see what people need and how she and others could help.

Thus TNH was set up as a formal UK community interest company with the idea to help people re-find their inner compass through the healing arts in order to navigate difficult situations including health diagnoses. And all this running parallel with Caros own ongoing 15 year self healing journey with diagnosed cancer which is documented on her ongoing blog Cancer Guinea Pig.

Equally inspired by the work of RCK , the Berlin socio cultural collective Czentrifuga teamed up with TNH, in addition to the l’Embobineuse culture center, Marseille , to create the Erasmus Plus supported, adult learning project “Step Across the Border”.

This evenings informal discussion with Caro, is part of a week long programme of activities in and around Berlin , an exchange of techniques and skills ranging from medicinal herbal and plant recognition, to sound meditation workshops and finally a fund raising event/party for Refugee Community Kitchen on Sunday 31st April at Czentrifuga ateliers, Markgrafendamm 24c Ostkreuz, whereby, amongst a diverse programme of discussion, short film, performances, theater, live music food and refreshments, Caro will be spinning soulfull and dancehall flavored vinyl drum n bass.


Gespräch mit Caro Ophis Smart (True North Health / UK)

Caro ist Gesundheitspraktikerin, Pädagogin, Musikerin, Geburtshelferin und DJane.

Als strahlt seit den späten 80ern in DIY über London hinaus eine starke kreative Kraft aus. In der Underground Queer- und Musikszene  ist Caro eine leidenschaftliche Verfechterin therapeutischer Anwendungen von Klängen mit Focus auf Gesundheit und Wohlbefinden von Frauen und Kindern ausgerichtet ist. Caro war eine in London ansässige Community-Ressource und Ort der Bildung und des Bewusstseins – für zahlreiche von Frauen über 12 Jahre.

Im April 2016 setzte sich Caro ehrenamtlich beim Basisprojekt Refugee Community Kitchen (RCK) in Calais und Dünkirchen ein und war tief betroffen von den unwrdigen Situationen, in denen sich die Menschen befinden. Dies kurbelte die Dringlichkeit an, einen Weg für dringend benötigte Hife zu finden

So wurde TNH als formaler britischer nonprofit-Community Verein gegründet, um Geflüchteten  dabei helfen soll, ihren inneren Kompass durch die Heilkünste wiederzufinden und  schwierige Situationen, einschließlich Gesundheitsdiagnosen, zu meistern.

Genauso inspiriert von der Arbeit des RCK, gründete das Berliner Kulturkollektiv Czentrifuga mit TNH und dem Kulturzentrum L’Embobineuse in Marseille das von Erasmus Plus unterstützte informelle Erwachsenenbildungsprojekt “Schritt über die Grenze”.

Die informelle Gesprächsrunde mit Caro ist der Auftakt in einem einwöchigen Programm mit Aktivitäten in Berlin und im Berliner Umland , einem Austausch von Kenntnissen und Praxis zu medizinischen Kräutern und Pflanzen, bewährte Meditationsworkshops bis hin zu einer Spendenaktion / -Party für die Gemeinschaftsküchen für Geflüchtete ,wo neben einer abwechslungsreichen Gesprächsrunde Kurzfilme, Performances, Theater, Live-Musikessen und Erfrischungsgetränke Caro soul-lull und Dancehall mit Vinyl-Drum und Bass experimentiert wird.

Soli-Party:

Sonntag, 28. April in den Czentrifuga Ateliers, Markgrafendamm 24c Ostkreuz


http://stepacrosstheborder.eu/article/step-across-border-return-berlin-16-april-22-april-2019

Home

www.pleasureismedicine.com

https://cancerguineapig.com/about/https://www.facebook.com/Dj-Sexyrubbersoul-1050002345028643/?ref=profile_intro_card

www.cdbaby.com/sexyrubbersoul

www.soundcloud.com/sexyrubbersoul

Instrumentenbau Tabea Krah

Tage des europäischen Kunsthandwerks

Samstag – April 6 . 2019 |  12:00 – 18:00

Ich öffne meine Türen für alle Interessierten, Musiker, Freunde und Nachbarn, die meine Arbeit noch nicht kennen und Menschen, die schon immer mal eine Instrumentenbauwerkstatt von innen sehen wollten.

In der Galerie PremArts wird es eine Fotoausstellung mit Bildern meiner Instrumente und verschiedenen Arbeitsprozessen geben
Ab 15:00 außerdem immer wieder Musikeinlagen mit Sessioncharakter.
Musiker, erscheint also zahlreich!

Chris Dahlgren, Viola da Gamba, Gitarre, Gesang (composer, singer songwriter)
und “Magpie”, Gesang und Gitarre (country und folk)
haben mir schon zugesagt.

Oben in meiner Werkstatt gibt es die Möglichkeit Instrumente oder einfach mal einen kleinen Hobel auszuprobieren und Fragen zu stellen, die sowohl ich als auch meine Assistentin Kieran Schlensorg gerne beantworten.

Ich freue mich auf euch !!

Calligraphy art workshop with ASOBO LAB in Berlin

Ausstellung und Workshops:

ASOBO LAB  CHIAKI WATANABE

Calligraphy art workshop with ASOBO LAB in Berlin

Erkunden Sie die Dynamik von Pinsel und Tinte auf Papier und gestalten Sie zeitgenössische Kalligraphiekunst mit traditionellen japanischen Shodo- und Sumi-e-(malen mit Tinte) und -Techniken.

Explore the dynamics of brush and ink on paper, and make contemporary calligraphy art using traditional Japanese Shodo and Sumi-e (ink painting) tools and techniques.

CHIAKI (the mastermind of ASOBO LAB)
Visual artist/designer with background in painting, photography, graphic design, and motion graphics, and theatrical set design.
Finds beauty in hands on art. Favorite materials: paper, clay and threads.
On a mission to get more children and adults working with their hands and nuture their creativity.
From Tokyo and New York – based in Copenhagen for now.

School of Visual Arts (BFA Digital art) NY, USA,  Aalborg University Copenhagen (MsC Interaction Design/Medialogy) Denmark,
Musashino Art University (Scenograpy/spacious planning design) Tokyo, Japan.

TERMINE:

Mittwoch, 27.03  :     15:00 – 16:15h  & 16:30- 17:45 h

Donnerstag, 28.03:  15:00 – 16:15h & 16:30 – 17:45 h

asobolab.net

https://www.facebook.com/asobolab1/

First First Thursday

FIRST FIRST THURSDAY, MARCH 2019

First First Thursday is a group show of international artists based in Berlin, and will be happening at PremArts (premarts.de) this Thursday, March 7th from 19:00 – 22:00 and by appointment there after. The gallery is located in the Wrangelkiez of Kreutzburg at Oppelner Str. 34 and this show is the first of a monthly exhibition at the gallery with the hopes of inspiring a Wrangelkiez First Thursday Artwalk down the road.

The theme of this months show is [city structures] and will bring together paintings, photography, sculpture, video work and more from this first group of first Thursday artists and how they work with the structures of the city.

participating artists –

Achim Stiermann | www.stiermann.org

Avi Albers Ben Chamo

Bernard Bolter | www.bernardbolter.com

Herr Ling | @esvecee

Inga Kat Coleman | www.ingakatcoleman.com

Inka | @inkaone_cmd_tck

Janna Kubek-Valente

M. Von Mutterer

Mahsa Nejed

Nam Nguyen | www.nampainting.com

Su-Prema

Shek

Sweza | www.sweza.com

 

Drawings by Jill Colchester

March 29,      16.00 – 22.00, Vernissage:      20.00 – 22.00

March 30,      14.00 – 20.00

As a trained dancer Jill is particularly drawn to the lightness of being, of fleeting movement and the grace, of dancers. This elusive quality is what she tries to find with line. She works with models who will hold poses for a brief amount of time, changing to another, often at will. The unknown time constraint causes her to work gesturally and minimally, giving rise to a dynamic line quality. The drawings of the poses are laid over each other, challenging the viewer to see the figure this way or that.

With Looking At You, Jill is asking whether we are viewing the model in a celebratory way, appreciating her female agency, or are we viewing her in a possessive, predatory way?

Historically the female model was passive, eyes cast down, non-confrontational. In a few paintings, Manet’s Olympia and Goya’s The Naked Maja, the model looks directly at the viewer. These were shocking for their time.

Today, in the current climate of consent and Me Too, the model holds our gaze.

Is she provoking or inviting?