SIGNAL 07 JUNGE KUNST BERLIN/BRNO

24.11. – 22.12.07

Věra Adámková – François Belot – Radek Čák – Paul Thomas – Stanislav Müller – Bathasar Wüllner – Martina Nováková – su-prema – Marcela Mikulková – Shoxxx – Johanna Gloge – Christina Karaoglani – Esther Wüllner

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Werkstatt-Präsentation 4:

Johanna Gloge – Christina Karaoglani – Esther Wüllner – Martina Nováková – Marcela Mikulková – Shoxxx – su-prema

PARALLEL

Donnerstag, 20.12.07, ab 19.00 Uhr

20.00 Uhr DJ-Set: Mitch Alive (Funkstation) www.myspace.com/mitchalive

 

Werkstatt-Präsentation 3 -Balthasar Wüllner , Stanislav Müller

Eröffnung: 14.12.2007, 19h

Signal 07

Das Projekt „Signal 07“ und vor allem die Zusammenarbeit mit Stanislav Müller waren für mich eine ganz wichtige Erfahrung.

Es war eine sehr intensive Zeit. Mit Stanislav haben wir sofort eine gemeinsame Sprache gefunden, die Chemie stimmte zwischen uns.

Das gilt aber sicher auch für die anderen Werkstätten. Ich hatte vor der Arbeit mit Stansilav auch Gelegenheit die Werkstätten von Francois und Vera und Radek und Paul mitzuerleben und habe dort geholfen, wo es gefragt war.

Wie gesagt auch dort waren das sehr produktive und unterhaltsame Aufeinandertreffen.

Die Krönung war ohne Frage die große Werkstatt der Kolleginnen aus Brno und Berlin zum Abschluss, an der ja immerhin sieben Künstlerinnen beteiligt waren.

Mir hat insbesondere gefallen, dass es diese zeitlichen Überlappungen gab. Für mich als Berliner war es ja ohnehin möglich, aber so konnten auch die Brünner jeweils noch die vorangehende und die folgende Künstlergruppe erleben. Das hat auch die Projektgruppe als ganze zusammengehalten.

Mit Stanislav hatten wir uns schon vorab per mail über die ungefähre Richtung, in die wir abreiten wollten, ausgetauscht.

Aber richtig eingehende Überlegungen haben wir erst in Berlin gemeinsam angestellt und uns dabei natürlich auch über unsere bisherigen Arbeiten unterhalten.

Jede Gruppe, jedes Duo hat die Entwürfe für die Einladungskarten zu der Präsentation selbst entworfen. Eine gute Idee, denn so waren alle schon frühzeitig in Kontakt und mussten sich schon ein erstes Mal gemeinsam Gedanken machen, wohin die Reise gehen sollte.

Stanislav und ich hatten allerdings bis zum letzten Moment mit dem Entwurf gewartet und ihn dann in einer langen Nachtsitzung am ersten Tag unserer gemeinsamen Werkstatt entwickelt – mit allen denkbaren Computerproblemen. Damit hatten wir als Team schon mal die Feuerprobe bestanden. Dagegen war alles andere ein Kinderspiel.

Für mich war es sehr spannend mit den Kollegen aus Brno zusammen zuarbeiten. Ich hatte vorher eigentlich keinen Kontakt nach Tschechien. Die obligatorische Klassenfahrt nach Prag – aber das war es auch bis dahin gewesen.

Für die Brünner war es, denke ich, sehr gut, dass sie über die Berliner Partner auch Kontakt zu deren Freundeskreis und Umfeld und so einen unmittelbaren Zugang zu der Stadt und den Menschen hier hatten, der Kunstszene. Auch für mich war es interessant, in das Umfeld der anderen Berliner Partner einzutauchen.

Mit den Künstlern aus Brünn sind wirkliche Freundschaften entstanden. Ich möchte auf jeden Fall zu der Ausstellung in der Galerie Sypka fahren und dort einige Zeit mit den neuen Künstlerfreunden aus Brünn verbringen.

Balthasar Wüllner