HANDSTICKEREI WORKSHOP

Erick Kohl

Grundkurs| 10 Teilnehmer |3 Stiche Workshop:​

Sonntag, 08.04.2018, 14:00 Uhr – 18:00 Uhr

In PremArts lädt Modedesigner Erick Kohl zum Anfänger Workshop im Sticken ein. Gezeigt und geübt werden drei Stiche, durch die das Sticken von Konturen und das Ausfüllen von Flächen gelernt werden. Erick Kohl, hat in all seiner Kreativität im Sticken einen weiteren Ausdruck gefunden, dem schöpferischen Tun praktischen Ausdruck zu verleihen und teilt seither diese Fertigkeit in Workshops. Sticken lernen in kleiner Gruppe von 10 Teilnehmern in guter Atmosphäre. Die Materialien (Stickrahmen, Garn, Skizzen, Stifte, Nadeln und Stoff) für den vierstündigen Workshop werden bereitgestellt.

Teilnahmegebühr: 25 € Teilnehmeranzahl: 10

Bei Anmeldung ist bis zum 6. April eine Anzahlung von 10 € zu zahlen.

Kontakt: berlinstickerei@gmail.com

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M A R S – Der Rückwärtswanderer / Zeichnungen |Malereien

M A R S – The backwards traveler / Drawings |Paintings

Sándor Barics

Vernissage: Mittwoch, 16.5., 19:00 Uhr – 22:00 Uhr 

Ausstellung: 15.05. – 22.05.

Öffnungszeiten:

Di 15.05. 16:00 -21:00 Uhr

15.5   Di       16. -21. Uhr

16.5   Mi      16. – 22  Uhr    19.00 Uhr Vernissage
17.5   Do      14 – 20 Uhr
18.5   Fri      14 – 20 Uhr
19.5   Sa      11 –  16 Uhr
20.5   So      14 – 18 Uhr
21.5   Mo     14. – 18 Uhr
22.5   Di       14 – 18 Uhr

BERÜHREN ERLAUBT

Der 1970 in Ungarn geborene Maler Sandor Barics schafft Kunstwerke von hohem visuellem und taktilem Reiz. In seinen jetzt gezeigten Arbeiten aus der Serie „Mars“ steht die Farbe „Rot“ im Mittelpunkt. Das ist die Farbe, die mit dem Nachbarplaneten Mars verbunden wird. Rot ist aber vor allem jene aufregende Farbe, die in mehrfacher Hinsicht als herausragendes Symbol gilt. Eben das ist es, was den Künstler seit vielen Jahren in besonderer Weise zu immer neuen Bildern inspirierte. Innerhalb seiner „Roten Phase“ entstanden mehr als 500 Arbeiten zwischen 1998 bis 2018 in unterschiedlichen Techniken und Formaten. Die Austellung zeigt hiervon eine kleine, erlesene Auswahl.

Es war aber nicht nur der rote Planet „Mars“, der in Sandor Barics immer wieder neue Bildideen auslöste, sondern die Symbolkraft der Farbe ganz grundsätzlich.

Voraussetzung dafür war natürlich ein intensives Studium, ein akribisches Durchdringen der Farbsymbolik und es musste die genaue Analyse spezifischen Verhaltens und Ausdrucks von der Farbe damit einher gehen, denn, so notierte der Künstler : „Die Farbe in einem Gemälde entspricht nicht bloß der Farbe der Pigmente, sondern auch dem flüssigen Bindemittel, genau so wie den Bedingungen ihrer Gestaltung auf der Fläche und der Verbindung mit den Eigenschaften des Bildträgers“.

Sandor Barics integriert häufig in seinen Gemälden die unterschiedlichsten Materialien, zum Beispiel solche, die auch als Verpackungsstoffe dienen können. Das sind Styroporchips, Schaumstoffe, Strukturfolien, Pappe oder Klebeband. Natürliche Stoffe, als da wären Sand, Asche oder Marmormehl, setzte er gleichfalls von Fall zu Fall ein. Sand aus seiner Heimatstadt in Ungarn brachte er einmal mit und verwendete diesen in einzelnen Werken. Weil er die Acrylfarbe in mehreren Schichten aufträgt, wodurch sie sich nicht nur überlagert, sondern auch vermengt und vermischt wird, entstehen reliefartige Oberflächen auf seinen Bildern. Die Oberfläche ist stets von besonderer Bedeutung, sinnliche, synästhetische Haut, auf der sich berühren und berührt werden treffen, als eigenwillige Schnittstelle zwischen dem physikalischen Objekt und seiner sinnlicher Erfahrung. Der Betrachter findet vielfältig weitere Scheingegensätze. Die Arbeiten knüpfen an bei Vertrautem und führen der Betrachter in überraschenden Wendungen zu unvertrauten Neuem.

 

Rot ist die Farbe des Blutes ( Leben ) und der Kraft, sie ist zudem, und dies landläufig verbreitet, die Farbe der Liebe, der Erotik, der Energie.

„ Ich reagiere „- so Sandor Barics „ gerne auf Dinge, so auch auf Rot. Das ist für mich die Farbe des Lebens. Es ist eine männliche Farbe und die Farbe der Aggressivität. Rot ist begrenzt und nicht für die Ewigkeit. Es ist der Gegenpol zum leidenschaftslosen, kühlen Blau, Farbe der Ewigkeit und er unbegrenzten Dimensionen. Ich denke diese Serie ist meine männliche Serie! Grün ist danach das weibliche Element“.

Die Mars-Serie basiert auf Aufnahmen aus der Vogelperspektive. Wir beobachten von oben, durch Satelliten, die uns ferne Welten sehr nahe bringen. Faszinierende Fotos, Dokumente der Neuzeit, die uns seit bereits der 60er Jahren von Sonden zur Erde übertragen werden. Gebirge und Täler tauchen mithin auch in den Bildern von Sandor Barics auf, dazu gewaltige Canyons, Flussläufe und eine raue Oberfläche. Seine Bilder stellen Landschaften dar, gemalt in der Perspektive der 21.Jahrhundert. Landschaften, die wir bisher nur mit unseren Augen berühren konnten.

Der Künstler artikulierte ganz klar: „Meine Bilder dürfen und sollen berührt werden!“

Eine Aufforderung an die Betrachter, Kunst endlich nicht nur zu sehen sondern auch zu ertasten und zu erfühlen.

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ZWISCHEN DEN GIPFELN

27.04. – 29.04.2018

Eröffnung: Fr 27.04.2018, 11:00 Uhr

Ausstellung: Fr 27.04. – So 29.04. • – täglich – 11 – 18 Uhr

Warm up: Betoninsel Do 26.04. 20:00 Performance |Dance |Concerts

Vernissage PremArts: Fr 27.04., 19:00-23:00 Uhr, 23:00 Uhr

Vernissage|Bergfest: Zwitschermaschine Sa 28.04. 20:00 – 29.04. um 01.30 Uhr

Chill out |Gipfeltreffen: Cafe Tietz, Mercatorhöfe So 29.04., 19:00 Uhr

Mit Arbeiten und Beiträgen von:

Werner Kernebeck, Hartmut Jahn, Sergey Voronzov, Betty Stürmer, Oliver Orthuber, Burchard Vossmann, Juliane Daldrop, Torsten Prothmann, Beatrice Jugert, Susann Pönisch, Markus Draese, Kerl Fieser, Angela Kaisers, Fred Hüning, Rainer Wieczorek, Hannah Becher, Ina Bierstedt, Gabba Reifenstihl, Michael Schmacke, Prema Strack, Antti Virtaranta, Matt Grau, Nami Strack, Minnie Griffith, Marcelo Brasiliense, Salomé Chkheidze-Mohs, Rieko Okuda, Gerd Conrads, Meike Dölp, Matthias Beckmann, Errkaa, Bernd Fox, Doc Schoko, Tantao, Wolfgang Grossmann, Reinhard Hölker, Kathrin Rothe, Claudia Fox, Heiko Welker, Eva Hradil, Oliver Huhn, Urban Sketchers, Matthieu Husser, Rolf Schröter, Karsten Kaufhold, Gris, Ismail Karayakupoglu, Friederike Klotz, Ruth Knecht, Deken Kodeak, Erick Kohl, Laura J. Lukitsch, Clive Manning, Elsa Martini, Silvia Nettekoven, Sybille Nägele, Joy Markert, Jeannette Abée, Karin Pott, Katrin Merle, Florian T. Keller, Olga Prudnikova Oliver Rednitz, Scott Sinclair, Ingrid Hammer, Sylvie Rodriguez, Luiza Schiavo, Urban Jodeling, Niklas Fanelsa, Jan Lindenberg, Lisa Schmitz, Ellen Semen, Lorema Terzi, Götz Valien, Mara Wagenführ, Helga Wagner, Fabian Fritz, Samuel Wiesemann, Ila Wingen, Circus Cabuwazi, Samstagsspaziergangsgesellschaft Berliner Berge, Bernd Rhiem, Rainer Müller, Iryan Fedder, Anna Benner u.a.     –    Kuratiert von Spunk Seipel

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FOLK TALES

Julia Nimke

22.03. Vernissage 19 – 23 Uhr

23.03. – 28.03.  Ausstellung: 15 – 20 Uhr

29.03. Finissage 19 – 23 Uhr

Ausstellung ”FOLK TALES“ der Fotografin Julia Nimke ist eine multimediale

Reise durch Europa. Ein Jahr lang reiste Nimke durch Europa auf der Suche nach Gegenden, um die sich Sagen und Mythen ranken. Dabei verknüpft sie Fotografie, Audio und Bewegtbild. Auf digitale Weise nähert sie sich einer analoger Kommunikationsweise, dem Erzählen von Geschichten. Julia Nimke sucht dabei Einheimische auf, die ihr Geschichten erzählen oder vorlesen. Der Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt in der Suche nach dem Mythischen in der Landschaft, die mit Sagen verknüpft ist. Sie betrachtet das Geschichten erzählen und Weitertragen als Teil der Kultur eines Landes. Die Ausstellung zeigt 9 Geschichten ihres Projektes von Nordnorwegen bis Italien.“

More photos : https://www.facebook.com/Julia.Nimke.photography/

Reviews :

https://www.fritz.de/events/kalender/2018/03/event8684.html

“Folk Tales” in Berlin – Fotografin und Creative Resident Julia Nimke zeigt Bilder ihrer Reise

http://berlin.carpediem.cd/events/6298356-ausstellung-folk-tales-von-julia-nimke-at-premarts/

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MANIFESTATION

Kathrin Bauer

 

6.-13. April 2018

Vernissage 6.April 2018 18 Uhr

Finissage 13.April 2018 18 Uhr

Ausstellung geöffnet vom 7.-13.April 2018 14-17 Uhr

Kathrin Bauer ist eine in Berlin lebende und arbeitende Künstlerin, die in Berlin, NYC und Madrid studiert hat. Mit „Manifestation“ zeigt sie eine Installation, die speziell für den Ausstellungsraum von PremArts entsteht und nach der Ausstellungswoche wieder verschwinden wird. Das Auftauchen, Manifestieren und Verschwinden alles Existierenden sowie die Dualität zwischen Transparenz und Dichte sind Aspekte, um die Kathrin Bauers Arbeit und diese Installation kreisen. Die Künstlerin geht unter anderem der Frage nach, was passiert, wenn das (fast) Unsichtbare ausgestellt wird.

https://www.facebook.com/pg/Kathrin-Bauer-129142719598/photos/?ref=page_internal

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SO UND SO

JILL COLCHESTER – 9./10. MARCH 
Vernissage : 09/03 – 18:00 Uhr – 22:00 Uhr
Opening Times :  9th   : 14Uhr – 18Uhr
                                    10th :  14Uhr- 18Uhr
Wie werden weibliche, gezeichnete Figuren wahrgenommen? Werden sie als namenlose sinnliche Objekte betrachtet oder werden sie als Inbegriff femininer, üppiger, kurvenreicher Weiblichkeit gesehen? Ändern wir unsere Wahrnehmung von dem wer sie sind, wenn wir sie betrachten? Verändern sich die gezeichneten Figuren in ihrer Pose von diesem zu jener Haltung? Welche Art von mentalen und visuellen Anpassungen machen wir, wenn wir sie sehen? Jill Colchester fordert unsere Wahrnehmung zu jungen Frauen heraus. Sie zelebriert ihre Dynamik, ihre Anmut, ihre Fluidität und Jugend. Diese Pop-up-Ausstellung ist flüchtig und fokussiert den Blick auf das Modell, das sich hierhin und dorthin bewegt. Die englische Übersetzung von „So und So“ ist „so and so“, or „ this and that way“. Die Modelle sind so oder so gezeichnet. Im Englischen bedeutet „ and So” eine Person oder eine Sache, dessen Name nicht spezifiziert werden muss, man nicht weiß , sich nicht erinnert. Die Doppeldeutigkeit des Titels fordert auf, die Betrachtung von Frauen zu reflektieren, ihre Bewegungen – und den Blick auf sie.
Jill Colchester, ausgebildet in Zeitgenössischem Tanz ist fasziniert von Körpersprache und Bewegung. Sie lebt und arbeitet in England.
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How are drawn figures regarded?

Are they seen, or perceived, as un-named sexual objects or are they seen as the epitome of womanhood, fulsome, feminine and curvaceous. Do we, the viewer, change our perceptions of who they are, as we gaze at them, and do they, the drawn figures, appear to change in their pose from this way to that. What kind of mental and visual adjustments do we make when we view them?

Jill Colchester is challenging our perceptions of young women. She is celebrating their dynamism, their grace, their fluidity and youth.

This pop-up exhibition is fleeting in time, catching glimpses of the posed model, who turns this way and that.

The English translation of So und So, is this way and that. The models are drawn looking this way or that way. However, in English, So and So means ‘a person or thing whose name the speaker does not need to specify or does not know or remember’. The double entendre in the title challenges us to rethink our perceptions of women, how they move and how they are seen.

Jill trained in Contemporary Dance and is fascinated with movement and body language. She lives and exhibits in the UK, where she tutors adults on her 60-week drawing course, with Abingdon & Witney College, Oxfordshire.

ICH BIN DER FLUSS

Tantão

Der Künstler ist anwesend.

Ausstellung: 24.02. – 02.03 • 12 – 22 Uhr und nach Vereinbarung.

Closing: 02.03.18 – 18Uhr-23Uhr –

20Uhr : Performance with Tantão & BabaElectronica

Tantão is a visual performer, painter and musician from São Gonçalo, in the opposite side of the bay toward Rio deJaneiro. After studying classical violin in his youth, he followed both his father and grandfather steps and worked for some time as a draftsman in a shipyard. He also ran a paralel music career playing keyboards and synths with his former band Black Future – which recorded an LP in 1988 and split a year later, after the label’s director was fired for their recordbeing considered ‘too experimental’. Now it’s worth a fortune as only 5000 copies were printed and it became a cult. All the music parts of the record were made by him and the lyrics were made by his partner Satanésio, who was the lead singer. Their hit single “Eu sou Rio”, which named the film, had a new relese in 2006 as part of a compilation of Brazilian post-punk songs produced by the Berlin-based label Man Recordings named Sanguinho Novo, in 2006. 

A short time after their house was set on fire (Tantão lost his violin but the paintings were incredibly safe) the band split and he was by himself stepping in between the borders of visual arts and sound performance. His drawing and painting have been heavily influenced by his work on the naval industry as well as the street art and his passionate relationship with the history of modern painting and contemporary art. It’s impossible to define the limits between his musical performance and visual work, as he always claims that his art is anywhere he goes. Tantão’s work fit perfectly the increasing Noise scene of Rio and it’s subjacences in the underworld – being himself an icon of the art scene in town ever since the 80’s, as well as the ever growing queer club scene. He has performed alongside groups like Chelpa Ferro, Demillus & Duloren, John Merrick Experience, DEDO and many others before creating his new band, Tantão e os Fita, with Cainã Bomilcar and Abel Duarte. 

Now he’s the frontman and their first record, made in 2017, is a nightclub hit in Brazil. As a painter he’s had collective and individual shows in many cities in Brazil and also in Holland, where he’s been twice in an art residence program promoted by the Mondriaan Foudation between 2010 and 11. His painting range from abstract to concrete, using all kinds of different techniques and materials. Now his friends Anne and Gabraz, a filmmaking documentary duo, have made a film with him and the first international screening will take place in the Berlinale’s Forum Expanded, in february 2018 

by Gabraz

Amazing performance by Tantao and it really clicked between the three of us musically. Tantao, Delmore FX (Giorgio Gabber) and Blodfet & DJ Lonely. Afterwards Baba Electronica played a crazy good set that got everyone on their feet. Also amazing to see all the Rietveld students who showed up. It was truly a warm and magical event in honour of a warm and magical person Tantao (aka Carlos Antonio Mattos).`

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Nigeria in Dub

Samstag, 17.2., 16.00 Uhr:

        „Leopard Spots“, Ergebnis des Animationsworkshops in Ile-Ife, Nigeria

          Sneakpreview animierte Doku „YORUBALAND“ ,

          Gesprächsthemen: Religion,  Geflüchtete aus Nigeria in Europa

Sonntag, 18.02, 15:00 Uhr:

           Huldigung des Verbotenen Gottes mit Exkursion zu einem seiner Epicenter

          19:00 Finissage mit Johnny Zabala live -Lo-Fi  & DJ Schmacke

Als Schmacke im August 2016 auf Einladung des Goethe-Instituts und mit Hilfe des Carl-Hill-Stipendiums Nigeria in Westafrika besuchte sah er, das Afrika vor 200 Jahren noch ein ganz eigenes Bild abgegeben hätte, wogegen heute die gleiche Zivilisation wie in Europa oder Amerika vorherrscht, nur nach afrikanischem Muster.

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